Eigenkapitalersatz

Ein Kredit, den ein Gesellschafter der Gesellschaft in der Krise gewährt, ist eigenkapitalersetzend.

Eine Krise liegt dann vor, wenn einer der beiden konkursrechtlichen Tatbestände Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegt, oder aber die Eigenmittelquote der Gesellschaft weniger als acht Prozent und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als fünfzehn Jahre beträgt. Diese Kriterien sind dem Unternehmensreorganisationsgesetz entnommen. Bislang ist das Unternehmensreorganisationsgesetz weithin totes Recht. Österreichweit wurden nur sehr wenige gerichtliche Reorganisationsverfahren durchgeführt. Nunmehr steht zu erwarten, dass die Kriterien des Unternehmensreorganisationsgesetzes in der Praxis der Unternehmen weit größere Bedeutung finden, da für die Frage, ob die Kreditgewährung durch den Gesellschafter eigenkapitalersetzend ist oder nicht, das Vorliegen der Kennzahlen (Eigenkapitalquote und Schuldentilgungsdauer) zum Zeitpunkt der Kreditgewährung maßgeblich ist.



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Bettina Piber

Dr. Bettina Piber

Notarsubstitutin im Notariat Schöffmann

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