Widerspruch gegen die Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger

Gegen die Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger kann einen Widerspruch erfolgen. Die gesetzliche Vertretungsbefugnis eines nächsten Angehörigen tritt dann nicht ein oder endet, wenn ihr der Vertretene widersprochen hat oder widerspricht.

Wenn eine Person möchte, dass einzelne oder alle ihrer Angehörigen sie NICHT vertreten können, kann ein Widerspruch gegen die Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger bereits im Voraus ausgesprochen werden. Dieser Widerspruch kann sich auch nur auf einzelne Bereiche der gesetzlichen Vertretungsbefugnis beziehen.

Eine Person kann viele gesetzliche Vertreter haben. Wenn kein Widerspruch ausgesprochen wurde, kann jeder Angehörige, der das entsprechende gesetzlich geforderte Naheverhältnis zum Vorsorgenden hat, diese neben allen anderen zur gesetzlichen Vertretung berufenen Personen selbständig vertreten.

Der Widerspruch kann durch einen Notar im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis (ÖZVV) registriert werden. Für die Registrierung im ÖZVV fällt eine einmalige Registrierungsgebühr an.

Formular des Justitzministeriums

Validation - respektvoller Umgang

Anstatt mit alten, verwirrten Menschen zu schimpfen oder ihnen rational zu erklären, warum sie ihre Handtasche nicht mit aufs WC zu nehmen brauchen, wird bei der Validation anerkannt, dass die Handtasche einen wichtigen Teil der Identität darstellt, der nicht einfach "aufgegeben" werden kann.

Lesen Sie unter http://www.gesund.at/f/validation mehr dazu.

(externer Verweis)