Sachwalterschaft oder Vorsorgevollmacht?

Im Falle des Verlustes der Entscheidungsfähigkeit wird für Betroffene in aller Regel vom Gericht ein Sachwalter bestellt.

Mit einer Vorsorgevollmacht kann eine Person hingegen schon vor Verlust der Geschäftsfähigkeit selbst bestimmen, wer sie in einem solchen Fall vertreten und für sie entscheiden soll.

Der Unterschied zwischen Vorsorgevollmacht und Sachwalterverfügung liegt darin, dass mit der Vorsorgevollmacht eine Sachwalterbestellung durch das Gericht verhindert werden soll. Die Vertretung wird im Vorhinein selbst geregelt. Mit der Sachwalterverfügung kann vorab die Person des künftigen Sachwalters gewählt werden.

Zu bedenken ist, dass der grundlegende Unterschied in der Kontrolle des Vertreters liegt:

  • Ein Sachwalter unterliegt immer der Kontrolle des Gerichtes. Dieses hat zumindest jährlich zu prüfen, ob der Sachwalter im Interesse des Vertretenen handelt.

  • Bei einem mittels Vorsorgevollmacht bevollmächtigten Vertreter gibt es grundsätzlich keine Kontrolle! Die Vorsorgevollmacht sollte also nur dann gewählt werden, wenn absolutes Vertrauen zum Bevollmächtigten besteht. Es besteh die Möglichkeit mehrere Vorsorge-Bevollmächtigte zu benennen, die sich gegenseitig kontrollieren.


Validation - respektvoller Umgang

Anstatt mit alten, verwirrten Menschen zu schimpfen oder ihnen rational zu erklären, warum sie ihre Handtasche nicht mit aufs WC zu nehmen brauchen, wird bei der Validation anerkannt, dass die Handtasche einen wichtigen Teil der Identität darstellt, der nicht einfach "aufgegeben" werden kann.

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(externer Verweis)