Die Patientenverfügung

Mit Ihrer Patientenverfügung regeln Sie im Voraus, wie Sie im Falle einer aussichtslosen Krankheit behandelt werden wollen, und wer darüber entscheidet. Es kommt immer wieder vor, dass Schwerstkranke am Ende ihres Lebens keine Kraft mehr haben, ihren eigenen Willen durchzusetzen. Sie geben dem Drängen von Ärzten und Angehörigen nach und lassen Eingriffe über sich ergehen, die sie eigentlich gar nicht wollen. Auch Angehörige werden über Befragen des Arztes eher zu lebensverlängernden Behandlungen tendieren.

Will man bestimmte Behandlungen nicht, sollte man das rechtzeitig in einer Patientenverfügung dokumentieren. Eine Patientenverfügung ist eine Willenserklärung, mit der ein Patient eine oder mehrere medizinische Behandlung(en) ablehnt. Es wird schriftlich festgehalten, welche medizinischen Maßnahmen im Falle von Unfällen oder Krankheiten nicht getroffen werden dürfen. Solch eine Erklärung können Personen abgeben, die an einer Krankheit erkrankt sind oder auch noch nicht erkrankt sind.

Damit ist der Wille des Patienten auch für den Fall dokumentiert, dass er selbst nicht mehr in der Lage ist, seine Meinung zu äußern und seine Entscheidung zu treffen.

 

Im Gesetz sind zwei Formen der Patientenverfügung vorgesehen:

  • Bei der beachtlichen Patientenverfügung beachten Ärzte den darin geäußerten Willen. Sie sind aber nicht unter allen Umständen daran gebunden.
  • Bei der verbindlichen Patientenverfügung sind Ärzte daran gebunden.


Validation - respektvoller Umgang

Anstatt mit alten, verwirrten Menschen zu schimpfen oder ihnen rational zu erklären, warum sie ihre Handtasche nicht mit aufs WC zu nehmen brauchen, wird bei der Validation anerkannt, dass die Handtasche einen wichtigen Teil der Identität darstellt, der nicht einfach "aufgegeben" werden kann.

Lesen Sie unter http://www.gesund.at/f/validation mehr dazu.

(externer Verweis)