Wohnungseigentum im Todesfall

Besteht bei einer Eigentumswohnung gemeinsames Miteigentum von zwei Personen, so erhält der überlebende Teil der Eigentümerpartnerschaft im Fall des Todes des Anderen den Anteil des Verstorbenen von Gesetzes wegen unmitelbar in sein Eigentum.

Er hat jedoch einen Betrag in Höhe des halben Verkehrswertes der Eigentumswohnung an die Verlassenschaft nach dem Verstorbenen zu bezahlen.

War der überlebede Wohungseigentumspartner jedoch ein Pflichtteilsberechtigter des Verstorbenen (z.B Ehepartner, Kind) und dient die Wohnung zur Befriedigung seines dringenden Wohnbedürfnisses, so kann die Zahlung unter Umständen gestundet werden oder entfallen.

Mit einer schriftlichen Vereinbarung können Wohnungseigentumspartner bestimmen, dass der Hälfteanteil eines von ihnen an der Eigentumswohnung im Ablebensfall einer anderen natürlichen Person zukommt. Das sollte man bereits beim Ankauf einer Eigentumswohnung bedenken.


Rechtsauskunft

Bettina Piber

Dr. Bettina Piber

Notarsubstitutin im Notariat Schöffmann

Checklist Testament

Bevor Sie ein Testament errichten sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wen möchte ich nach meinem Tod berücksichtigen?
  • Möchte ich schon vorab Dinge weitergeben? Beispielsweise ein Haus, eine Wohnung?
  • Wie sind meine Familienverhältnisse?
  • Möchte ich einzelne Gegenstände an jemand Bestimmten weiter geben?

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