Lohnsteuer

Die Begräbniskosten gehören im Nachlass zu den bevorrechteten Nachlassverbindlichkeiten. Sie sind demnach vorrangig aus einem vorhandenen Nachlassvermögen zu bestreiten.

Ist kein ausreichender Nachlass zur Deckung der Begräbniskosten vorhanden, so haften hiefür die zum Unterhalt des Verstorbenen Verpflichteten. Diese können die von ihnen getragenen Begräbniskosten sowie die Kosten für Blumen und Kränze, für ein schlichtes, dem Ortsgebrauch entsprechendes Totenmahl sowie von Beileiddanksagungen steuerlich als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Nicht absetzbar sind hingegen Kosten der Trauerkleidung und der Grabpflege.

Zuschüsse (Versicherungsleistungen wie z.B Wiener Verein) sind von den tatsächlich angefallenen Begräbniskosten abzuziehen.

Geltend gemacht werden können insbesondere

  • Kosten eines einfach gestalteten Begräbnisses (Richtwert EUR 4.000,-)
  • Kosten eines Grabmals (sofern sie aus eigenen Mitteln getragen wurden)
  • bezahlte Verwaltungsabgaben
  • Kosten der Verlassenschaftsabhandlung
  • gerichtliche Pauschalgebühr


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  • Wen möchte ich nach meinem Tod berücksichtigen?
  • Möchte ich schon vorab Dinge weitergeben? Beispielsweise ein Haus, eine Wohnung?
  • Wie sind meine Familienverhältnisse?
  • Möchte ich einzelne Gegenstände an jemand Bestimmten weiter geben?

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Bettina Piber

Dr. Bettina Piber

Notarsubstitutin im Notariat Schöffmann

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