Adoption

Auch adoptierte Kinder erben gleich wie leibliche Kinder. Durch die Adoption werden familiäre Beziehungen zwischen Wahlelternteil und Wahlkind sowie dessen zum Zeitpunkt der Adoption minderjährigen Kinder begründet.

Zu anderen Verwandten als dem Wahlelternteil werden keine familiären Beziehungen begründet und es entsteht auch kein gesetzliches Erbrecht. Das Verwandtschaftsverhältnis des Wahlkindes zu dessen leiblichen Vorfahren bleibt jedoch bestehen.

Das Wahlkind erbt daher doppelt, sowohl nach den Wahleltern als auch nach den leiblichen Eltern. Verstirbt das Wahlkind ohne Nachkommen, erben zunächst die Adoptiveltern und, wenn diese bereits vorverstorben sind, deren Nachkommen. Nur wenn beide nicht erben können oder wollen, erben die leiblichen Eltern.

Die Adoption kann ein Mittel sein, erbrechtliche Gestaltungen vorzubereiten. Zu denken ist auch an Fortbetriebsrechte nach der Gewerbeordnung, die der Verlassenschaft, der Gattin sowie Kindern und Wahlkindern zustehen.

Zu bedenken ist jedoch, dass für die Adoption gesetzliche Bedingungen (Adoptionsvertrag, gerichtliche Genehmigung, Zustimmungen, Altersunterschied, ...) gefordert sind und außer den genannten steuerlichen Folgen auch einschneidende zivilrechtliche Folgen eintreten, so z.B. ein gesetzliches Erb- und Pflichtteilsrecht, aber auch familiäre Unterhaltsansprüche.


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Bettina Piber

Dr. Bettina Piber

Notarsubstitutin im Notariat Schöffmann

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