Die Grunderwerbsteuer wird wieder reformiert!

Die Steuerreform 2015 bringt mit Wirkung ab 1.1.2016 Änderungen bei der Grunderwerbsteuer.

Künftig wird die Grunderwerbsteuer immer vom Grundstückswert berechnet werden, nicht mehr auf Basis der niedrigeren Einheitswerte. Bei Erbschaften und Schenkungen (unentgeltliche Übertragungen) wird

  1. bei Grundstücken, die weniger als 250.000 Euro wert sind, der Steuersatz von derzeit 2% auf 0,5% sinken;
  2. bei Grundstücken, die zwischen 250.000 Euro und € 400.000,- wert sind, bleibt der Steuersatz bei 2%;
  3. bei Grundstücken, die mehr als 400.000 Euro wert sind, wird der Steuersatz künftig 3,5% betragen.

Zur Ermittlung dieses Grundstückswertes werden künftig drei alternative Wege zur Verfügung stehen

  1. Ermittlung auf Basis einer (noch nicht erlassenen) Verordnung des Finanzministers.
  2. Ermittlung auf Basis eines "geeigneten" Immobilienpreisspiegels.
  3. Ermittlung auf mit einem (kostenpflichtige) Gutachten eines Immobilien Sachverständigen.

Bei landwirtschaftlichen Grundstücken wird die Steuer auch weiterhin vom Einheitswert berechnet werden.

Für Unternehmen gilt ein Freibetrag von € 900.000,-.

Rechtzeitige Beratung ist wichtig!

Rechtsauskunft

Bettina Piber

Dr. Bettina Piber

Notarsubstitutin im Notariat Schöffmann

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Bevor Sie ein Testament errichten sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wen möchte ich nach meinem Tod berücksichtigen?
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